„WIR LIEBEN TEAM!“ Das ist inzwischen zu einem festen Mantra geworden: Weil wir uns ergänzen und gegenseitig anfeuern und helfen und und und. Teams sind toll! Aber vermutlich warst du auch schon mal in einem Team und dachtest „was soll das denn?“. Es fühlte sich anstrengend an, ging nicht richtig voran und machte alles nur komplizierter.

Nachdem es im letzten Blog darum ging, wie du ein Team aufbauen kannst, will ich dir heute  4 Stichpunkte geben, die mir helfen, Teams zu leiten, so dass es Energie freisetzt und nicht raubt. Die Liste ist sicher nicht vollständig. Ergänze gerne in der Kommentarfunktion, was dir wichtig ist.

1. Das Ganze im Blick haben:

Die meisten Teams (gerade in Gemeinden) sind Teil von etwas Größerem (eben der Gemeinde). Vermittle deinem Team immer wieder die größeren Zusammenhänge (und behalte sie selbst im Blick): „Wie lebt unser Team die Gesamtvision der Gemeinde? Was ist unser Beitrag zum großen Ganzen? Wie prägt das Gesamtziel der Gemeinde das „wie“ und „was“ unseres Bereiches?“

2. Die Stimmung heben:

Jemand macht etwas toll? Lobe ihn! Auch gerade wenn andere dabei sind (Grundprinzip: Wir loben öffentlich und kritisieren privat). Jemand ist in letzter Zeit vielleicht über seine Grenzen gegangen oder hat mehr beigetragen, als von ihm erwartet? Mach ihm eine Freude! Sag Danke! Und sei dabei kreativ. Ob es der Starbucks-Gutschein für den Kaffee-Junkie ist oder die handgeschriebene Karte ist – was freut den anderen wohl am meisten? Wie einfach das sein kann habe ich HIER geschrieben.

3. Verantwortung anvertrauen:

Kein einfacher Schritt. Aber wichtig. Dazu denkt dir gut durch, welche Teilverantwortungen du wem in deinem Team übertragen kannst. Das verrückte ist: Damit schenkst du Vertrauen (und das lieben wir alle) und vielleicht machst du sogar jemanden glücklich, weil er etwas übernehmen darf, das dir schwer fällt (ich muss bekennen: Ich tu mich mit dem Vorausplanen schwer. Das kostet mich echt einiges. Anderen fällt das superleicht. Warum also nicht jemanden die Verantwortung übertragen, dass er für dich Termine oder Deadlines vorplant?)

4. Geistliche Leitung wahrnehmen:

Bete FÜR deinen Mitarbeiter. Es ist verrückt, aber wahr: Dein Team spürt, ob du für sie betest – gerade auch dann, wenn sie nicht da sind. Im Gebet hast du die einzigartige Chance, deine Teamitglieder zu fördern und zu unterstützen. Nutze das! Überleg mal, wann in deinem Tagesablauf ein kleiner Platz ist, an dem du für den Einzelnen betest (vielleicht immer beim Zähneputzen, oder an der Bushaltestelle oder…).

Bete MIT deinen Mitarbeitern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie alle mitbeten, wenn ihr euch trefft. Was es oftmals braucht ist, dass einer sagt: „Kommt, wir beten zusammen!“ Und rate mal, wer derjenige ist. Genau: DU!! Du darfst das und du sollst das. Schaffe dadurch Raum, dass Gott wirken kann – zwischen euch und auch durch das, was ihr tut.

Und niemals vergessen: Wir lieben nicht einfach Team. Wir lieben die Menschen in unseren Teams. Jesus liebt die Menschen in unseren Teams. Auch dich 😉

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