Manche Dinge sind wirklich schwierig, kompliziert und komplex. ‚Positiv prägen‘ gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Im Gegenteil:

Gerade bin ich in der S-Bahn unterwegs. Vollbesetzt, jeder ist mit seinem Smartphone beschäftigt (ich ja wie du liest auch..). Dann erklibgt hinter mir laute Gitarren- und Querflötenmusik. S-Bahn-Bettler äh -Musiker. Ein genervtes Zucken geht durch das Abteil. Auch durch mich. Doch dann höre ich genauer hin (was bei der Lautstärke gar nicht so schwer ist). Eigentlich spielen die beiden Herren echt gut. Und das Lied – das trägt eine entspannende Leichtigkeit in mich und das Abteil hinein. Eigentlich schön, wie sie die Stimmung prägen.

Ich schaue um mich herum. Am Ende des Liedes wird einer der beiden Herren rumgehen und sammeln. Reagiert jemand im Abteil? Scheinbar nicht.

Und hier kommt der zweite Präge-Moment: Ich hol meinen Geldbeutel raus und suche ein paar Münzen. Unaufgällig aber auch nicht verstohlen. Der ältere Herr neben mir macht es auch. Und dann der Student mir gegenüber…

Einer fing an Gutes zu tun (ja, ich weiss, damit retten wir nicht gleich die ganze Welt…) ermutigt er die anderen, die vielleicht nich mit sich ringen, es ihm gleich zu tun.

Positiv prägen ist einfach! Positiv prägen fällt vielleicht nicht immer leicht, aber es ist eigentlich ganz einfach.

Viel Spass beim positiv prägen heute!

Über den Autor

Dirk Farr ist Gründungspastor der JKB Treptow in Berlin und Leiter des Bereichs Gemeindegründung bei der Liebenzeller Mission. Darüber hinaus coacht er junge Leiter in interkulturellen und internationalen Aufgaben.

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