An immer mehr Orten von immer mehr Menschen wird davon geträumt das in unseren Städten neue Orte entstehen, die Hoffnung und Glauben für Nachbarschaften zugänglich machen.

Und so groß der Wunsch danach ist, genauso groß ist auch die Sorge: Kann ich das? Darf ich das? Was braucht es dazu? Und was passiert, wenn es schief geht?

Vorneweg: Ich bin davon überzeugt, dass die Person des Gründers dabei unglaublich wichtig ist.

Was aber ist das Entscheidende, das ein Gründer lernen sollte?

Was müssen wir Gründern beibringen:

1. Werde ein „großes Ohr“ (dieses Bild gab mir Donald Goertz, einer der Vordenker für Gemeinde in Kanada): Lerne zuhören – Gott zu hören und den Menschen.

2. Verhalten, Glaube und Zugehörigkeit (behave, believe, belong) gehören untrennbar zusammen. Luther hat (aus gutem Grund) in seiner Zeit das „Glaube“ sehr betont. Doch er wollte durch die Betonung des „schwächsten Gliedes“ zu einer Augewogenheit kommen. Glaube, Verhalten und Zugehörigkeit sind für Gemeinde eine untrennbare Einheit. Es gibt das eine nicht ohne das andere.

3. Charakter: Entdecke und übe als Leiter deinen Stil, wie du geistlich hörst. Gerade in unserem vernunftbetonten Umfeld (und ich liebe es!) werden Entscheidungen und Schritte, die wir gehen, weil wir auf Gott gehört haben zu den Meilensteinen.

4. Was ist eine Gemeindegründung: Sie ist eher ein Labor, als ein Brutkasten. Denn im Brutkasten habe ich ein paar Eier. Und die muss ich durchbringen. Safety first!! In Laboren wird dagegen ausprobiert und getüftelt. Manches klappt, anderes geht schief und dann überlegen wir, wie es besser gehen könnte. Also keine Scheu vor Experimenten (und wenn’s schief geht: Bitte daraus lernen, ok?).

Du überlegst, ob das was für dich ist? Toll! Probier es doch einfach mal 😉

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