Ein Buch das mich völlig fasziniert hat ist „Der Geist des Regenwaldes“. Habe ich von einem ehemaligen Dozenten bekommen.

Superspannende Sicht der Dinge – nicht nur für Ethnologen und „aufgeklärte Westeuropäer“.
Kleine Rezenssion:
„Die meisten Bücher über Indianer beschreiben das Leben der Ureinwohner Amerikas als ungetrübtes Glück in Harmonie mit der Natur in den letzten Paradiesen. Lässt man aber die sogenannten edlen Wilden selbst zu Wort kommen, entpuppt sich diese Vorstellung als unhaltbares Klischee. Der Geist des Regenwaldes ist die dramatische Lebensgeschichte eines Schamanen aus dem Volk der Yanomamö, das in den Urwäldern Amazoniens lebt und durch Medienberichte auch einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland bekannt geworden ist. Dschungelmann berichtet schonungslos offen von einer ganz anderen Wirklichkeit. Das Leben im Regenwald erscheint darin keineswegs paradiesisch, und wer als Mädchen zur Welt kommt, muss sich damit abfinden, Männern ausgeliefert zu sein und nicht selten von ihnen brutal misshandelt zu werden. Er erzählt aber auch eindrucksvoll, wie es Frauen und Männern unter den Yanomamö gelingt, in der Begegnung mit dem Evangelium aus dem Teufelskreis von Geisterfurcht, Unwissenheit, Armut, Hunger, Krankheit, Aggression und frühem oder gewaltsamem Tod auszubrechen. Eine außergewöhnlich spannende Geschichte.“

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Über den Autor

Dirk Farr ist Gründungspastor der JKB Treptow in Berlin und Leiter des Bereichs Gemeindegründung bei der Liebenzeller Mission. Darüber hinaus coacht er junge Leiter in interkulturellen und internationalen Aufgaben.

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3 Responses

  1. Sebastian Stattaus

    Vielen Dank Herr (P)farr(er) für die regen INFO´s aus der Hauptstadt und den Tipp mit den Deckenleuchten! Wir kommen 2010 nach Berlin mit dem Bezirk vorbei! Stellt genug Berliner Kindl auf den Tisch! Grüße

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