Damals, vor langer, langer Zeit, als man noch unbesorgt fliegen konnte
saß ich in einem Flieger Richtung Westen.

Und die Fluggesellschaft hat sich eine gute Frage gestellt:
Wie gehen wir mit Leuten um, die nicht unsere Muttersprache (englisch) sprechen.

Ergebnis: Jede Mitarbeiterin an Board bekommt kleine Flaggen an die Uniform gepinnt – entsprechend der Sprachen, die sie spricht. Tolle Idee.

Doch was passierte auf meinem Flug? Die nette Flugbegleiterin machte zu Beginn sogar eine Durchsage und wies auf die Pins hin.
Das Problem: Die Durchsage war auf Englisch – und nur auf Englisch 😂.

Neulich hatte ich ein Gespräch mit einer jungen Christin (die sich über unsere Gemeinde informiert hat) darüber, weshalb wir in der JKB keinen „Jüngerschaftskurs“ haben, sondern einen „Tiefgänger“. Und ob das denn nötig sei, dass es nciht um Jüngerschaft geht (also um den Begriff!!), sondern davon auf unserer Glaubensreise immer einen Schritt vorwärts zu gehen. Ob man „den Leuten“ nicht die christlichen Vokabeln beibringen könne.
Klar, kann man. Aber genauso gut könnte AirFrance all seinen Fluggästen Französisch beibringen. Unmöglich ist nichts. Aber ob es auch der beste Weg ist?!?

Lerneffekt für uns in der Gemeinde:
Es geht nicht nur darum Konzepte zu entwickeln, wie wir mit Leuten kommunizieren können, die noch nicht so viel „kirchisch“ verstehen.
Gleichzeitig geht es darum dass wir auch die Art der Kommunikation entsprechend anpassen.

Was ich von dir gerne erfahren würde:
Welche Weiterentwicklungen in der Gemeinde-Kommunikation haben dich weitergebracht? Entdeckungen gerne in die Kommentare!!!

Über den Autor

Dirk Farr ist Gründungspastor der JKB Treptow in Berlin und Leiter des Bereichs Gemeindegründung bei der Liebenzeller Mission. Darüber hinaus coacht er junge Leiter in interkulturellen und internationalen Aufgaben.

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