Du hast eine tolle Idee, die deine Gemeinde bereichern würde? Du wirst gefragt, ob du eine Aufgabe in der Gemeinde übernimmst, hast Lust darauf aber denkst gleichzeitig „allein schaffe ich das nicht“? Oder du bist einfach jemand (und schon allein dafür feier ich dich), der Dinge lieber mit anderen Menschen zusammen macht?

Dann ist dieser Post für dich. Denn von einem Team zu träumen ist das eine. Ein Team aufzubauen das andere. Hier sind 3 Schritte, die dir dabei helfen können, konkret Schritte voranzugehen. Probier sie doch mal aus!

  1. Entwickele eine Vision für Dein Team:

Für mich beginnt alles mit der Vision: Was ist die Idee der ganzen Sache? Warum brauchen die Menschen um dich herum (in der Gemeinde oder eben gerade außerhalb der Gemeinde) das, was ihr als Team machen wollt? Das ist so wichtig, weil von dieser Antwort her alle anderen Fragen beantwortet werden: Wen brauchen wir? Was brauchen wir? Wie machen wir es? Und: Warum sollte da jemand mitmachen?!?

5 konkrete Schritte um die Vision deines Teams zu entwickeln:

  1. Was sind unsere Ziele zur Zeit?(Was macht unser Team  wertvoll für die Gemeinde?­)
  2. Wie soll unser Dienstbereich (Team) in 2 Jahren aussehen, wenn die Gemeinde wächst (was wir erwarten und erhoffen)?
  1. Welche Schritte sind notwendig?
  2. Worin könnten die Gründe liegen, die das verhindern?
  3. Was kann ich persönlich dazu tun, um dieses Ziel zu erreichen?
  1. Stell Dir Dein Dream-Team zusammen!

Du willst etwas mit deinem Team bewegen. Es wird nicht immer alles reibungslos klappen. Du wirst einiges an Zeit mit deinem Team verbringen. Von Bill Hybels[1] habe ich drei kostbare Kriterien gelernt, wenn es darum geht, wen ich in mein Team holen will:

  • Charakter: Ist jemand aufrichtig? Hat jemand Glauben? Kümmert sich jemand um sein geistliches Wachstum? Bei Konflikten wird das wichtig werden.
  • Stimmt die Chemie? Da gibt es kein „besser“ oder „schlechter“, sondern nur ein „passt“ oder „passt nicht“. Mach hier nur Kompromisse, wenn das Team nicht besonders eng zusammenarbeiten wird. Wenn du aber vielleicht Nächtelang zusammen arbeiten wirst, dann hol dir Leute ins Team, auf die du dich freust – einfach weil die Chemie stimmt.
  • Kompetenz: Hat jemand die Gaben und Fähigkeiten, die es für die Aufgabe braucht? Falls nicht: Man kann vieles lernen. Hier ist am ehesten „Luft nach oben“.

Und jetzt?

Schau dich um: Wo sind die Leute, auf die das zutrifft? Entdeckt? Na dann los: Verbring Zeit mit ihnen, erzählt ihnen von deiner Idee und gewinne sie dafür! Und keine Scheu vor großen Fragen: Mehr als ein „Nein“ kannst du nicht bekommen. 😉

  1. Eine Vision in die Herzen pflanzen

Als letztes noch dieses: Wann erreichen Leiter ihre Vollendung? Ich denke, wenn sie ihre Leiterschaft multiplizieren – heißt: Wenn sie sich ersetzbar gemacht haben (und dadurch wieder Zeit für neue Ideen bekommen haben…). Das dauert jedoch oft länger als ich immer gedacht habe. Auf diesem Weg gibt es keine Abkürzungen, aber hilfreiche Etappen.

Wie pflanzt man eine Vision in die Herzen?

  • Setze ausgewogene und klare Ziele
  • Finde Verantwortliche für die Ziele
  • Nimm dir Zeit und erkenne das Potential der Einzelnen (und bring es zum Leuchten)
  • Investiere in einen Menschen

Und nun? Wieder: Leg los und beginne dein Team zu bauen. Schritt für Schritt – und alles beginnt mit der Idee.

[1] Aus: Bill Hybels, Mutig führen, S. 91.ff

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