Die große Frage heute an unserer Haustür wird sein: „Süßes oder Saures?“. Ohne dass sie es wissen erinnern mich die Kids an den Kern des Reformationstages: Martin Luther wollte für sich den Zugang zu Gott erzwingen. Er hat quasi an Gottes Tür geklopft und wollte sich „Süßes“ durch seine Leistungen erzwingen. Und doch stellte er nur immer wieder fest, dass er damit nicht glücklicher, nicht sicherer wurde. Die Zuwendung und Liebe Gottes lässt sich nicht verdienen. Aber es steht folgendes Versprechen:

„Ich bin überzeugt: Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft können uns von der Liebe Gottes trennen.“ (Römer 8,38)

Wenn heute also die Kids wieder klingeln, werde ich dieses Jahr mal nett sein und ihnen „Süßes“ geben – völlig unverdient aber lecker.

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Über den Autor

Dirk Farr ist Gründungspastor der JKB Treptow in Berlin und Leiter des Bereichs Gemeindegründung bei der Liebenzeller Mission. Darüber hinaus coacht er junge Leiter in interkulturellen und internationalen Aufgaben.

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